Die Stipendiaten 2016

Am 02.07.2016 erhielten die diesjährigen Stipendiaten des Richard-Wagner-Verbandes Braunschweig e.V. ihre Urkunden. Bei den Bayreuther Festspielen werden sie "Götterdämmerung", "Parsifal" und den "Fliegenden Holländer" sehen. RWV-Vorsitzender Andreas Berger bereitete sie bei Kaffee und Kuchen auf den Besuch vor.

v.l.n.r.: Dr. Detlef Bohle (Vorstand), Moritz Wendt, 1. Vorsitzender Andreas Berger, Nina Ding, Helga Pasemann (Vorstand), Nora Maria Eckhardt, Sebastian Barnstorf (Vorstand), Georg Gottschlich

 

Die Stipendiaten 2015

Am 20.06.2015 erhielten die diesjährigen Stipendiaten des Richard-Wagner-Verbandes Braunschweig e.V. ihre Urkunden. Bei den Bayreuther Festspielen werden sie "Lohengrin", "Tristan und Isolde" und "Siegfried" sehen. RWV-Vorsitzender Andreas Berger bereitete sie bei Kaffee und Kuchen auf den Besuch vor.

Milda Tubelyte: Die litauische Mezzosopranistin am Staatstheater bringt sich in vielfältigen Rollen ein. Sie übernahm kurzfristig die Dorabella in Mozarts „Cosi“, überraschte als Baba im Conchita-Wurst-Stil in Strawinskys „The Rake’s Progress“ und sang die Contessa und Madelon in „Andrea Chénier“. mehr...

Michel Ha: Der lyrische Tenor stammt aus Süd-Korea und hat sich als verliebter Nemorino in Donizettis „Liebestrank“ die Herzen des Staatstheater-Publikums erobert. In der „Carmina Burana“ charakterisierte er mit höchsten Tönen den gebratenen Schwan. mehr...

Rossen Krastev: Der Bulgare glänzte am Staatstheater mit warm leuchtendem Bass zuletzt als frommer Joseph in „Sturmhöhe“, war zuvor unter anderem als Sarastro, Don Alfonso und Titurel in Wagners „Parsifal“ zu hören. Rundweg eindrucksvoll war sein Porträt des König Saul in Händels gleichnamiger Oper. mehr...

Maria Lebed: Die russische Pianistin studierte in Moskau und Hannover, wo sie Diplome in Musikerziehung, Liedbegleitung und als Konzertpianistin erwarb. Sie hat eine Stelle für Korrepetition an der Musikhochschule Hannover und konzertiert mit ihrer Schwester Sofia als Klavierduo. In Braunschweig hat sie Malte Roesners Liederabend „Die schöne Magelone“ begleitet.

Torsten Herrmann: Der Komponist studierte in Köln und Berlin. Stipendien führten ihn ans Orchester Sondershausen/Theater Nordhausen am Harz und ins Künstlerdorf Schreyahn in der Heide. Von dort wechselt er nun zu einem Stipendium ans Institut für elektronische Musik nach Paris. 2016 soll seine erste Oper bei den Münchner Opernfestspielen im Marstall Premiere haben.

Die Stipendiaten des Richard-Wagner-Verbands Braunschweig

Richard Wagner wollte sein demokratisches Festtheater in Bayreuth ursprünglich allen Interessierten ganz kostenlos anbieten. Dies ließ sich nicht realisieren. Um es zumindest einer breiteren Zuschauerschicht zugänglich zu machen, bildeten sich 1909 im Anschluss an die Patronatsvereine die Richard-Wagner-Verbände und gründeten eine Stipendienstiftung, die sich bis heute aus den Mitgliedsbeiträgen nährt. Seitdem, unterbrochen nur durch die Weltkriege, stellen sie dem künstlerischen Nachwuchs für die Bayreuther Festspiele Karten, Unterkunft, ggf. auch Spesen zur Verfügung.

Auch der Richard-Wagner-Verband Braunschweig widmet sich in besonderem Maß dem künstlerischen Nachwuchs. Ein Teil der Mitgliedsbeiträge geht stets an die Stipendienstiftung in Bayreuth, dafür darf der Verband in jedem Jahr fünf junge Künstler der Region als Stipendiaten benennen.

In einem Einführungsgespräch werden sie noch in Braunschweig auf den Besuch der Festspiele, die Werke und Wagners Ideen vorbereitet. Nach den Festspielen erzählen sie bei einer Veranstaltung den Mitgliedern von ihren Eindrücken.

Die Stipendiaten 2014

Weiterlesen...

Die Stipendiaten 2013

Weiterlesen...

Zusätzliche Informationen